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	<title>Gedicht zur Hochzeit &#124; Hochzeitsgedichte</title>
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		<title>Die Hochzeitsnacht</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Freiherr von Eichendorff]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachts durch die stille Runde Rauschte des Rheines Lauf, Ein Schifflein zog im Grunde, Ein Ritter stand darauf. Die Blicke irre schweifen Von seines Schiffes Rand, Ein blutigroter Streifen Sich um das Haupt ihm wand. Der sprach: »Da oben stehet Ein Schlößlein überm Rhein, Die an dem Fenster stehet: Das ist die Liebste mein. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Nachts durch die stille Runde<br />
Rauschte des Rheines Lauf,<br />
Ein Schifflein zog im Grunde,<br />
Ein Ritter stand darauf.<br />
Die Blicke irre schweifen<br />
Von seines Schiffes Rand,<br />
Ein blutigroter Streifen<br />
Sich um das Haupt ihm wand.</p>
<p style="text-align: center;">Der sprach: »Da oben stehet<br />
Ein Schlößlein überm Rhein,<br />
Die an dem Fenster stehet:<br />
Das ist die Liebste mein.</p>
<p style="text-align: center;">Sie hat mir Treu versprochen,<br />
Bis ich gekommen sei,<br />
Sie hat die Treu gebrochen,<br />
Und alles ist vorbei.«</p>
<p style="text-align: center;">Viel Hochzeitleute drehen<br />
Sich oben laut und bunt,<br />
Sie bleibet einsam stehen,<br />
Und lauschet in den Grund.</p>
<p style="text-align: center;">Und wie sie tanzen munter<br />
Und Schiff und Schiffer schwand,<br />
Stieg sie vom Schloß herunter,<br />
Bis sie im Garten stand.</p>
<p style="text-align: center;">Die Spielleut musizierten,<br />
Sie sann gar mancherlei,<br />
Die Töne sie so rührten,<br />
Als müßt das Herz entzwei.</p>
<p style="text-align: center;">Da trat ihr Bräutgam süße<br />
Zu ihr aus stiller Nacht,<br />
So freundlich er sie grüßte,<br />
Daß ihr das Herze lacht.</p>
<p style="text-align: center;">Er sprach: »Was willst du weinen,<br />
Weil alle fröhlich sein?<br />
Die Stern so helle scheinen,<br />
So lustig geht der Rhein.</p>
<p style="text-align: center;">Das Kränzlein in den Haaren<br />
Steht dir so wunderfein,<br />
Wir wollen etwas fahren<br />
Hinunter auf dem Rhein.«</p>
<p style="text-align: center;">Zum Kahn folgt&#8217; sie behende,<br />
Setzt&#8217; sich ganz vorne hin,<br />
Er setzt&#8217; sich an das Ende<br />
Und ließ das Schifflein ziehn.</p>
<p style="text-align: center;">Sie sprach: »Die Töne kommen<br />
Verworren durch den Wind,<br />
Die Fenster sind verglommen,<br />
Wir fahren so geschwind.</p>
<p style="text-align: center;">Was sind das für so lange<br />
Gebirge weit und breit?<br />
Mir wird auf einmal bange<br />
In dieser Einsamkeit!</p>
<p style="text-align: center;">Und fremde Leute stehen<br />
Auf mancher Felsenwand,<br />
Und stehen still und sehen<br />
So schwindlig übern Rand.« –</p>
<p style="text-align: center;">Der Bräutgam schien so traurig<br />
Und sprach kein einzig Wort,<br />
Schaut&#8217; in die Wellen schaurig<br />
Und rudert&#8217; immerfort.</p>
<p style="text-align: center;">Sie sprach: »Schon seh ich Streifen<br />
So rot im Morgen stehn,<br />
Und Stimmen hör ich schweifen,<br />
Vom Ufer Hähne krähn.</p>
<p style="text-align: center;">Du siehst so still und wilde,<br />
So bleich wird dein Gesicht,<br />
Mir graut vor deinem Bilde –<br />
Du bist mein Bräutgam nicht!« –</p>
<p style="text-align: center;">Da stand er auf – das Sausen<br />
Hielt an in Flut und Wald –<br />
Es rührt mit Lust und Grausen<br />
Das Herz ihr die Gestalt.</p>
<p style="text-align: center;">Und wie mit steinernen Armen<br />
Hob er sie auf voll Lust,<br />
Drückt ihren schönen, warmen<br />
Leib an die eisge Brust. –</p>
<p style="text-align: center;">Licht wurden Wald und Höhen,<br />
Der Morgen schien blutrot,<br />
Das Schifflein sah man gehen,<br />
Die schöne Braut drin tot.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Joseph Freiherr von Eichendorff | 1788 &#8211; 1857</p>
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		<title>Von Liebe und Ehe</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Presber]]></category>

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		<description><![CDATA[Elise, sprach zur Freundin die Mathilde, Das sogenannte Glück ist meistens schal. Wenn ich vom Leben mir &#8216;ne Meinung bilde, Find&#8217; ich die Ehe mehr als trivial. Die Liebe &#8211; gut. Ich laß die Liebe gelten. Man sucht sich Emotionen fürs Gemüt. Man schätzt sich gegenseitig, weil man selten, Höchst selten sich und unter andern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Elise, sprach zur Freundin die Mathilde,<br />
Das sogenannte Glück ist meistens schal.<br />
Wenn ich vom Leben mir &#8216;ne Meinung bilde,<br />
Find&#8217; ich die Ehe mehr als trivial.</p>
<p style="text-align: center;">Die Liebe &#8211; gut. Ich laß die Liebe gelten.<br />
Man sucht sich Emotionen fürs Gemüt.<br />
Man schätzt sich gegenseitig, weil man selten,<br />
Höchst selten sich und unter andern sieht.</p>
<p style="text-align: center;">Man schwärmt für Nietzsche, Dehmel, Mai und Rosen,<br />
Auch macht ein Ausflug (so nach Treptow) Spaß,<br />
Man unterhält sich von der namenlosen<br />
Geheimen Sehnsucht &#8211; unbestimmt nach was.</p>
<p style="text-align: center;">Man hat frisiert und aufgeputzt sein Wesen<br />
Und legt ein ew&#8217;ges Rätsel ins Gesicht;<br />
Man hat vorher in Büchern nachgelesen,<br />
Was man mit dem geliebten Jüngling spricht.</p>
<p style="text-align: center;">Er konversiert vom Leben nach dem Tode,<br />
Von Maeterlink und dem &#8220;Familientag&#8221;;<br />
Und seine Weste zeigt die letzte Mode,<br />
Und hinter ihr ahnt man des Herzens Schlag.</p>
<p style="text-align: center;">Und denk&#8217; ich mir die Hochzeit und so weiter,<br />
So Tag und Nacht und alles so im Haus,<br />
Dann zieht die Seele ihre Sonntagskleider<br />
Und auch der Leib zieht manches Schmuckstück aus.</p>
<p style="text-align: center;">Denn die Alltäglichkeit ist voller Roheit<br />
Und die Enttäuschung bleibt der Träume Schluß;<br />
Ein Weib verliert den Reiz, ein Mann die Hoheit,<br />
Wenn er die Hühneraugen schneiden muß.</p>
<p style="text-align: center;">Mit dem, was Schwärmerherzen sich erharren,<br />
Hält auch die Wirklichkeit nur selten Schritt;<br />
Ich hatt&#8217; &#8216;nen Onkel, der an Darmkatarrhen<br />
In Capri auf der Hochzeitsreise litt.</p>
<p style="text-align: center;">Mein Artur &#8211; Gott, was soll ich weiter sagen,<br />
Gleicht er nicht Wedekinds Marquis von Keith?<br />
Sein grüner Schlips, sein hoher Doppelkragen<br />
Scheint mir ein Teil von der Persönlichkeit.</p>
<p style="text-align: center;">Wenn ich im Traum sein männlich Bild mir knipse,<br />
Als Amateurin &#8211; ob du Worte hast!<br />
Ich seh&#8217; ihn stets mit diesem grünen Schlipse,<br />
Der wundervoll zu seinen Augen paßt.</p>
<p style="text-align: center;">Doch denk&#8217; ich weiter &#8211; nach dem Hochzeitsfeste -<br />
Am Abend &#8211; spät &#8211; nach Reden, Sekt und Schmaus<br />
Zieht er die wundervoll karrierte Weste<br />
Und zieht (auch seelisch) sonst noch manches aus.</p>
<p style="text-align: center;">Je mehr ich in den Anblick mich versenke,<br />
Durchzittert meine Seele Furcht und Hohn -<br />
Wenn ich mir Artur ohne Kragen denke,<br />
Zerfließt sofort die ganze Illusion.</p>
<p style="text-align: center;">Rudolf Presber | 1868 &#8211; 1935</p>
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		<title>Der Neuvermählte</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsgedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Armer Mann, wie viele Jahre Bittrer Leiden sind dir nah! Deine Frau an dem Altare Sagte heut&#8217; ihr &#8211; letztes Ja. Verfasser unbekannt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Armer Mann, wie viele Jahre<br />
Bittrer Leiden sind dir nah!<br />
Deine Frau an dem Altare<br />
Sagte heut&#8217; ihr &#8211; letztes Ja.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Verfasser unbekannt</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dir zu leben</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dir zu leben, Beste! Mit dir glücklich sein, ist der Freuden gößte; Immer sei sie mein. Verfasser unbekannt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Dir zu leben, Beste!<br />
Mit dir glücklich sein,<br />
ist der Freuden gößte;<br />
Immer sei sie mein.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Verfasser unbekannt</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gott sei Dank, sie haben sich</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 22:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Busch]]></category>

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		<description><![CDATA[O wie lieblich, o wie schicklich, sozusagen herzerquicklich, ist es doch für eine Gegend, wenn zwei Leute, die vermögend, außerdem mit sich zufrieden, aber von Geschlecht verschieden, wenn nun diese, sag ich, ihre dazu nötigen Papiere, sowie auch die Haushaltssachen endlich mal in Ordnung machen und in Ehren und beizeiten hin zum Standesamte schreiten, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">O wie lieblich, o wie schicklich,<br />
sozusagen herzerquicklich,<br />
ist es doch für eine Gegend,<br />
wenn zwei Leute, die vermögend,<br />
außerdem mit sich zufrieden,<br />
aber von Geschlecht verschieden,<br />
wenn nun diese, sag ich, ihre<br />
dazu nötigen Papiere,<br />
sowie auch die Haushaltssachen<br />
endlich mal in Ordnung machen<br />
und in Ehren und beizeiten<br />
hin zum Standesamte schreiten,<br />
wie es denen, welche lieben,<br />
vom Gesetze vorgeschrieben,<br />
dann ruft jeder freudiglich:<br />
„Gott sei Dank, sie haben sich!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;">Wilhelm Busch</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es waren drei junge Leute</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 22:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Junggeselle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren drei junge Leute, die liebten ein Mädchen so sehr. Der ein war der Gescheite, floh zeitig über das Meer. Er fand eine gute Stelle und ward seiner Jugend froh, und lebt als Junggeselle noch heut auf Borneo. Der Zweite schied mit Weinen. Er sang seiner Liebe Leid und ließ es gebunden erscheinen just [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es waren drei junge Leute,<br />
die liebten ein Mädchen so sehr.<br />
Der ein war der Gescheite,<br />
floh zeitig über das Meer.<br />
Er fand eine gute Stelle<br />
und ward seiner Jugend froh,<br />
und lebt als Junggeselle<br />
noch heut auf Borneo.</p>
<p style="text-align: center;">Der Zweite schied mit Weinen.<br />
Er sang seiner Liebe Leid<br />
und ließ es gebunden erscheinen<br />
just um die Weihnachtszeit.<br />
Das kalte Herz seiner Dame,<br />
die Quelle all seines Wehs,<br />
macht ihm die schönste Reklame<br />
auf allen ästhetischen Tees.</p>
<p style="text-align: center;">Der Dritte nur war dämlich,<br />
wie sich die Welt erzählt.<br />
Er liebte die Holde nämlich<br />
und hat sich mit ihr vermählt;<br />
und sitzt jetzt ganz bescheiden<br />
dabei mit dummem Gesicht,<br />
wenn sie von den anderen beiden<br />
mit Tränen im Auge spricht&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Ludwig Eichrodt</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Tipp: <a title="Geschenke zum Geburtstag" href="http://www.geschenk-finden.de/sub/geburtstagsgeschenk_sub.php" target="_blank">Geschenke zum Geburtstag</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hab’ ich nur deine Liebe</title>
		<link>http://gedicht-zur-hochzeit.de/hochzeitsgedichte/hab-ich-nur-deine-liebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 22:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Hab’ ich nur deine Liebe, die Treue brauch’ ich nicht! Die Liebe ist die Knospe, aus der die Treue bricht.   Giovanni Boccaccio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Hab’ ich nur deine Liebe,<br />
die Treue brauch’ ich nicht!<br />
Die Liebe ist die Knospe,<br />
aus der die Treue bricht.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;">Giovanni Boccaccio</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Meine Braut</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Braut]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsgedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor Fontane]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Tag zur Ruh&#8217; gegangen, Und des Abends Dämmrung graut, Naht, mich liebend zu umfangen, Meine heißersehnte Braut. Aus der Hülle schwarzer Schleier Mir allein ihr Antlitz lacht, Himmlischer als sich ein Freier Die Geliebte je gedacht. Rein das Herz -gleich Glockentönen - Trägt ihr Haupt den keuschen Mond Würdger, als er auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Wenn der Tag zur Ruh&#8217; gegangen,<br />
Und des Abends Dämmrung graut,<br />
Naht, mich liebend zu umfangen,<br />
Meine heißersehnte Braut.</p>
<p style="text-align: center;">Aus der Hülle schwarzer Schleier<br />
Mir allein ihr Antlitz lacht,<br />
Himmlischer als sich ein Freier<br />
Die Geliebte je gedacht.</p>
<p style="text-align: center;">Rein das Herz -gleich Glockentönen -<br />
Trägt ihr Haupt den keuschen Mond<br />
Würdger, als er auf der schönen<br />
Stirne der Diana thront.</p>
<p style="text-align: center;">Millionen Diamanten<br />
Schmücken ihr das Rabenhaar,<br />
Unermüdliche Trabanten<br />
Bilden ihre Dienerschar;</p>
<p style="text-align: center;">Und an ihrem Busen hauch&#8217; ich<br />
Aus mein Weh und Herzeleid,<br />
Denn aus ihren Küssen saug&#8217; ich<br />
Mir der Dichtung Seligkeit.</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;">Theodor Fontane</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe und Ehe</title>
		<link>http://gedicht-zur-hochzeit.de/hochzeitsgedichte/liebe-und-ehe/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Eduard von Bauernfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsgedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lieb&#8217; ist Frühlingsblüte, Die Ehe Herbstesfrucht, Die Lieb&#8217; ist Meereswelle, Die Ehe stille Bucht. Die holde Liebe zaubert Dich in ein Paradies; Die milde Ehe macht dich Der Erde erst gewiß. Wer klug ist, pflückt die Blüte Und sammelt sich die Frucht; Schifft durch des Meeres Welle Ein in die stille Bucht. Thut in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Die Lieb&#8217; ist Frühlingsblüte,<br />
Die Ehe Herbstesfrucht,<br />
Die Lieb&#8217; ist Meereswelle,<br />
Die Ehe stille Bucht.</p>
<p style="text-align: center;">Die holde Liebe zaubert<br />
Dich in ein Paradies;<br />
Die milde Ehe macht dich<br />
Der Erde erst gewiß.</p>
<p style="text-align: center;">Wer klug ist, pflückt die Blüte<br />
Und sammelt sich die Frucht;<br />
Schifft durch des Meeres Welle<br />
Ein in die stille Bucht.</p>
<p style="text-align: center;">Thut in die Paradiese<br />
So manch&#8217; entzückten Blick,<br />
Und kehrt zur Erde wieder,<br />
Sein Heimatland zurück.</p>
<p style="text-align: center;">Eduard von Bauernfeld</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Tipp: <a title="Geschenke zur Hochzeit" href="http://www.geschenk-finden.de/sub/hochzeitsgeschenke_sub.php" target="_blank">Geschenke zur Hochzeit</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Staendchen zur Hochzeit</title>
		<link>http://gedicht-zur-hochzeit.de/hochzeitsgedichte/hochzeit-staendchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit-Ständchen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsständchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ständchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehüllt in nächtlich &#8211; grauen Schatten Naht sich der Sänger muntrer Chor, Und jauchzt den neuvermählten Gatten Ein freudiges Vivat empor! Heil! dreimal Heil dem schmucken Paare An der Verbindung heiterm Tag! Das sich vom heil&#8217;gen Traualtäre Der Freuden schönste Blume brach! Erblühe üppig, Freudenblume, Gedeih&#8217; und spende holde Saat, Die, fern von Glanz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Gehüllt in nächtlich &#8211; grauen Schatten<br />
Naht sich der Sänger muntrer Chor,<br />
Und jauchzt den neuvermählten Gatten<br />
Ein freudiges Vivat empor!</p>
<p style="text-align: center;">Heil! dreimal Heil dem schmucken Paare<br />
An der Verbindung heiterm Tag!<br />
Das sich vom heil&#8217;gen Traualtäre<br />
Der Freuden schönste Blume brach!</p>
<p style="text-align: center;">Erblühe üppig, Freudenblume,<br />
Gedeih&#8217; und spende holde Saat,<br />
Die, fern von Glanz und eitelm Ruhme,<br />
Umgrünt der stillen Pfad!</p>
<p style="text-align: center;">Seht Luna naht, hört unsre Lieder,<br />
Beleuchtet festlich diese Nacht!<br />
Blickt auf das Brautpaar mild hernieder<br />
Bis es aus süßem Traum erwacht!</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;">Georg Daniel Hirtz</p>
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